Textilingenieur Quatiba J. bringt bei Terrot sein Wissen aus Syrien ein


Als Quatiba J. nach Deutschland kam, war es sein größter Wunsch, hier ein ganz normales Leben zu führen. Mit einem Job, seiner Familie und seiner Lieblingsfreizeitbeschäftigung: Fußball. Der berufliche Einstieg gelang dem 28 Jährigen mithilfe der Agentur für Arbeit: Der Hersteller von Rundstrickmaschinen Terrot war auf der Suche nach Praktikanten aus Syrien, einem Land mit einer langen Tradition in der Textilindustrie. Der Textilingenieur stellte sich vor, absolvierte sein Praktikum und ist inzwischen als festangestellter Kollege in das Team integriert. Tom Pillgrimm war dabei von Beginn an an seiner Seite. Der Mitarbeiter der IT-Abteilung war sofort bereit, die Patenschaft für Quatiba J. zu übernehmen und ihn beruflich aber auch privat zu unterstützten. Ob bei Fragen zum Unternehmen, bei der Suche nach einer neuen Wohnung oder bei der Kontaktaufnahme zu einem Fußballverein, bei dem er sein Hobby wieder aufleben lassen kann, weiß der Syrer, dass er sich auf seinen deutschen Kollegen immer verlassen kann. Im Gegenzug profitiert dieser vom Wissen des Textilingenieurs, was die Maschinen und Stoffherstellung angeht – Bereiche, mit denen Tom Pillgrimm ansonsten nur sehr wenige Berührungspunkte hat.