Dörth

Flüchtlingen Türen öffnen

Wie aus einem Praktikum für einen Flüchtling eine Festanstellung werden kann, zeigt das Beispiel von Reko. Der Automatiktürenspezialist stellte sich dabei flexibel auf die Situation des neuen Kollegen ein und ermöglichte ihm so einen guten Start in das Berufsleben.

Mit Praktikums- und Ausbildungsplätzen sowie Festanstellungen bietet Reko Flüchtlingen einen guten Einstieg in die Arbeitswelt. Als erster Neuankömmling profitiert Firas J. aus Syrien von der Initiative des Herstellers von automatischen Türöffnungsanlagen aus Dörth im Hunsrück. Dabei passte das Unternehmen sein Engagement immer wieder an die Situation des Zuwanderers an. So absolvierte er parallel zu seinem Sprachkurs ein dreimonatiges Berufsorientierungspraktikum. Da er mit großem Engagement überzeugte, wurde er anschließend als Aushilfe übernommen bis er seinen Deutschkurs, den er an vier Tagen pro Woche besucht, abgeschlossen hat. Danach wird er zunächst als Vollzeitkraft in Lager, Werkstatt und Montage weiter bei Reko arbeiten bis er dann im August 2017 seine Ausbildung zum Metallbauer im Unternehmen beginnt. Um seinen Einsatz für die Integration weiter auszuweiten bereitet Reko zudem die Einstellung eines weiteren Flüchtlings als Servicetechniker vor.

„Unser Unternehmen lebt von motivierten Kolleginnen und Kollegen. Entscheidend ist nicht was jemand mitbringt, sondern was aus ihm oder ihr werden kann. Die Chance sich zu entwickeln bekommt bei uns jeder, der diese Einstellung teilt. Als Unternehmer sind wir Gestalter unserer Umwelt. Deswegen ist es auch unsere Verantwortung Menschen die Zuflucht suchen, eine Möglichkeit zur Entwicklung zu geben.“
Christian Koch Geschäftsführer, REKO GmbH & Co. KG
Unser Patenschaftsversprechen (PDF, 1.627 Kb)