Berlin

Jobführerschein für Flüchtlinge

Der „Jobführerschein für Flüchtlinge“ bringt Spracherwerb, Berufsorientierung und erste praktische Berufserfahrungen zusammen. Dies zum frühestmöglichen Zeitpunkt: anschließend an die Antragsstellung auf Asyl.

Die Stiftung Jobführerschein gGmbH wurde als Initiative der GASAG AG und der PwC AG WPG gegründet. Zur Realisierung des Projekts wurde extra pro bono ein Projektteam freigestellt. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Berlin. Ziel unserer Initiative ist eine beschleunigte Integration von Flüchtlingen in die deutsche Gesellschaft und den Arbeitsmarkt. Der „Jobführerschein“ beginnt daher früher als alle anderen Integrationsangebote: direkt im Anschluss an die Antragsstellung auf Asyl können Flüchtlinge sich für unsere Kurse anmelden. Unsere bislang 16 Kurse laufen in den nächsten zwei Jahren jeweils über zehn Wochen und vermitteln Grundkenntnisse der deutschen Sprache, leisten Berufsorientierung und bringen die Teilnehmer mit unterschiedlichen Berufen in Berührung in Form von Arbeitserprobungen in Werkstätten. Die Initiative ist offen für weitere Projektpartner, die zusätzliche Angebote unterstützen wollen.

„Mit unserer Initiative 'Jobführerschein' bereiten wir Flüchtlinge schnell und praxisnah auf den deutschen Arbeitsmarkt vor. Die Kombination von Sprachkurs und erster Berufsorientierung sowie -qualifizierung eröffnet den Menschen Perspektiven und ist der Startpunkt einer erfolgreichen Integration.“
Professor Norbert Winkeljohann Sprecher des Vorstands der PwC AG WPG
Unser Patenschaftsversprechen (PDF, 206 Kb)
„Wir wollen aktiv dazu beizutragen, dass Berlin kulturell vielfältig und offen gegenüber Jedermann bleibt. Gesellschaften wie auch Unternehmen können nur erfolgreich sein, wenn Veränderungen früh erkannt und akzeptiert werden. Der Jobführerschein ist ein effektives Instrument, der schon in einer sehr frühen Phase mit der Integration beginnt.“
Vera Gäde-Butzlaff Vorstandsvorsitzende der GASAG AG